Wikileaks.de: Domain-Registrar widerspricht Angaben des Wikileaks-Projekts

Posted in: Domainnamen at 16/04/2009 12:14

Der Streit zwischen den Betreibern des deutschen Wikileaks-Projekts und dem Hamburger Domain-Registrar Beasts Associated über die Gründe der aktuellen Nichterreichbarkeit von wikileaks.de wird jetzt über die Öffentlichkeit ausgetragen. Wikileaks hatte Ende vergangener Woche eine Pressemitteilung herausgegeben, in der zunächst die in Frankfurt ansässige Registrierungsstelle für .de-Domains, Denic, beschuldigt wurde, wikileaks.de "ohne Vorwarnung" gesperrt zu haben.

Die deutschen Behörden hätten damit offenbar versucht, "eine ganze Presseorganisation wegen einem von hunderttausenden Dokumenten zu schließen", heißt es noch am heutigen Dienstag auf der weiterhin erreichbaren Seite wikileaks.org. Dabei wurde ein Zusammenhang mit der Veröffentlichung einer australischen Internet-Zensurliste auf Wikileaks und der anschließenden Hausdurchsuchung beim Inhaber der Domain wikileaks.de, Theodor Reppe, hergestellt.
www.heise.de/newsticker/Wikileaks-de-Domain-Registrar-widerspricht-Angaben-des-Wikileaks-Projekts--/meldung/136169

Denic wehrt sich gegen Zensurvorwurf
Die Sperrung der deutschen Seite von Wikileaks habe nichts mit Zensur zu tun, erklärt die Domainvergabestelle Denic. Außerdem im Überblick: Würmer machen Twitter unsicher, Zensurvorwürfe bei Amazon, und iTunes verhindert Terrorismus.

Die Domain wikileaks.de ist seit einigen Tagen nicht mehr erreichbar. Wer versucht sie aufzurufen, landet auf einer Hinweisseite der deutschen Domainvergabestelle Denic. Doch anders als anfangs vermutet, scheinen die Probleme nicht mit einer Hausdurchsuchung beim Inhaber der Domain, Theodor Reppe, in Zusammenhang zu stehen. Reppes Wohnung wurde Ende März wegen des Verdachts der Beihilfe zum Vertrieb von Kinderpornografie durchsucht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,618885,00.html

Neue Details zur Wikileaks.de-Stilllegung
Die Domain Wikileaks.de wurde offenbar wegen eines Antrags auf Übertragung der Domain des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) ohne schriftliche Genehmigung des Domain-Inhabers stillgelegt.

Wikileaks.de-Domain-Inhaber Theodor Reppe hatte den Transfer der Domain Bnd.de bei seinem Provider Beasts Associated beantragt, weil die Domain laut offizieller Mitteilung von Wikileaks.org entgegen den Registrierungsrichtlinien der offiziellen .de-Verwaltungsstelle Denic auf ein Postfach statt eine physische Adresse registriert gewesen sein soll und er die Anforderungen testen wollte.
http://futurezone.orf.at/stories/1602271/

Peinlicher Wirbel um Wikileaks.de
Das Portal Wikileaks, das immer wieder mit außergewöhnlichen Inhalten auf sich aufmerksam macht, steht momentan in ungünstigem Licht. Seit Donnerstagabend vor Ostern ist die Internetseite www.wikileaks.de nicht zu erreichen.
http://www.merkur-online.de/nachrichten/heute-im-web/mm-scout-wikileaks-186194.html

Also see our story in English:

Red Faces All Round At Wikipedia Over Wikileaks.de
After claiming the German registry DENIC had deleted the domain name wikileaks.de, it now turns out the problem lies with Wikileaks themselves.
http://technewsreview.com.au/article.php?article=7821

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